How To Kill The Media Industry

16Mrz09

Im Orginal heißt der Arikel zwar „How To Kill The Music Industry„, aber ich finde, dass mensch das auch ausweiten kann.

Im Blog „flüchtige Notizen“ hat das jemand schon ins Deutsche übersetzt und das wird einfach mal so zitieren:

  1. die enorm gestiegene bedeutung von computer- und konsolenspielen; statt wie frueher nur filme und musik zu kaufen, investieren konsumenten nun auch in diesen bereich. da materielle mittel in der regel begrenzt sind, muss an anderer stelle gespart werden.
  2. der wegfall von handelshindernissen ermoeglicht kunden heute, musik und filme unabhaengig von lokalen verwertungsmodellen grenzueberschreitend zu bestellen und damit beispielsweise preisunterschiede aufgrund nationaler kaufkraftunterschiede oder wechselkurse zu ihren gunsten auszunutzen.
  3. die datentraeger an sich sind robuster und langlebiger bei gleichbleibender qualitaet der inhalte. dadurch hat nicht nur der gebrauchtmarkt an bedeutung gewonnen, auch die einnahmen durch wiederbeschaffung unbrauchbar gewordener medieninhalte sind gesunken.
  4. durch technischen fortschritt sind kreativ schaffende heutzutage immer weniger auf die technische infrastruktur grosser studios angewiesen. dies schwaecht die verhandlungsposition der grossen konzerne, die heutzutage fast nur noch ihrer marketing- und vertriebsstrukturen wegen benoetigt werden.
  5. mediale inhalte werden zunehmend in digitaler form konsumiert, ohne physikalische grundlage. bits und bytes benoetigen allerdings keine spedition, die die CDs ausliefert, keine druckerei, die die cover herstellt etc. somit wird dieser teil der vertriebsstruktur zunehmend unwichtiger.
  6. die zunehmende zahl an medienangeboten (auch) im internet ermoeglicht es konsumenten heutzutage eher als frueher, einfach einen sender (im sinne des kommunikationsmodells) mit den gewuenschten inhalten zu finden. es wird weniger wichtig, inhalte zu kaufen und selber vorzuhalten.
  7. neue unterhaltungsangebote haben die bedeutung von musik als freizeitaktivitaet insgesamt in den hintergrund gedraengt. jugendliche investieren ihre zeit und ihr geld jetzt auch woanders.
  8. schliesslich hat die musikindustrie jahrelang interessen der konsumenten ignoriert, gezielt einzelne musikstuecke kaufen zu koennen. stattdessen zwang man kunden zum kauf ganzer alben (oder ueberteuerter maxi-singles, anmerkung von mir). wo man frueher ein album mit 16 liedern verkaufte, verkauft man jetzt noch ein, vielleicht zwei einzelne tracks von diesem album.

So langsam sammeln sich hier doch die fundierten Arguemente gegen die Content-Mafia.

[via: flüchtige notizen]



No Responses Yet to “How To Kill The Media Industry”

  1. Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: