neues von der Copyfight-Front

28Apr09

Da ich die letzten Tage leider nicht dazu kam, trag ich einfach mal alles zusammen was mir so in die Hände gefallen ist:

The Pirate Google in der taz, endlich sagts mal jemand öffentlich. Hat ja lange genug gedauert!

Google tut das selbe wie die Verurteilten von Pirate Bay: Über spezifizierte Suche lassen sich auch bei Google „Torrents“, also Verweise auf oft illegale Downloads finden.

„Es geht uns um die Freiheit“ in derFreitag von Jan Pfaff

Nicht nur in Schweden, auch in Deutschland gibt es eine Piratenpartei. Im Gespräch erklärt Jens Seipenbusch, zweiter Vorsitzender, warum er ein anderes Urheberrecht will

Attack of the Copyright Mutants im derFreitag-Blog von Joachim Losehand

Geistiges Eigentum verpflichtet – viele Autoren und Künstler, die über das Netz ihr Werk verbreiten, sehen diese Verpflichtung auch auf ihrer Seite. Sie stellen nicht den materiellen Ertrag für sie selbst, sondern den geistigen Ertrag für die Allgemeinheit bewußt oder unbewußt in den Vordergrund. Sie verändern nicht das Urheberrecht, sie nehmen das Urheberrecht in seiner ursprünglichen Gestalt wahr. Sie verweigern sich der Mutation vom Urheberrecht zum Vermarktungsrecht.

Warum es um Zensur geht von Jens Scholz auf netzpolitik.org
hat zwar nur entfernt mit der Anti-Copyright-Debatte zu tun, aber betrifft sie halt doch.

Heute in den Feuilletons von SpOn

Die Debatten um Urheberrecht und Kinderporno-Sperren bewegen die Blogs. Marcel Weiss konstatiert in Netzwertig: „Deutschland fehlt der öffentliche Diskurs, die angemessene Gesetzgebung und eine entsprechende Mentalität, um mit den Veränderungen durch das Internet zurechtzukommen.“

Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten von Robin Meyer-Lucht

Die Debatte um Internet und Urheberrecht zeigt vor allem eines: den Unwillen weiter Teile des Führungspersonals hierzulande, sich auf die neue Wissensökonomie des Internets einzulassen. Statt zu gestalten wird gezetert. Dabei kann das Urheberrecht allein die alten Institutionen nicht retten.

Fansubs & Fanfiction: Kulturproduktion, einfach so. auf netzpolitig.org

Unser Gespräch kam auf Fansubs und Fan-Übersetzungen. Genannt wurde etwa das MapReduce mit Menschen, das Harry Potter binnen kürzester Zeit ins Deutsche übersetzt hat und der Fansub zu Pretty Guardian Sailor Moon Liveaction (PGSML), der mit seinem Übersetzungen japanischer Schilder und (*)-Fußnoteneinblendungen mit kulturellem Kontext Maßstäbe setzt.

Beide Projekte sind auf eine unterschiedliche Weise weitaus besser und schneller als jeder kommerzielle Ansatz auf dem Gebiet es jemals sein könnte. Das ist spürbar – Dirk gab zu Bedenken, daß zu gutes Fansubbing in den USA Läden umgebracht hat. […]

Die Diebe sind eure Kunden in der taz

Die schwedische Schriftstellerin Unni Drougge verschenkt ihr neues Hörbuch auf Pirate Bay. Sie will damit gegen die Kriminalisierung dieses neuen Wegs der Kulturverbreitung demonstrieren.

Protest gegen Verlängerung des Urheberrechtsschutz auf netzpolitik.org

Bislang ist in Europa der Schutz der Werke von Musikkünstlern auf 50 Jahre begrenzt. Hatte man mit 18 Jahren also einen Hit, konnte man sich bis 68 auf Tantiemen freuen. Einflussreiche Lobbygruppen machen sich jedoch seit Jahren für eine Verlängerung des Schutzes auf 70 oder 95 Jahre stark. So könnte ein mit 18 Jahren gewordenes One-Hit-Wonder bis ins Alter von 88 bzw. bis 113 Jahren verdienen.

An diesem Beispiel wird schnell deutlich, dass es bei der Verlängerung nicht um Musiker, sondern um deren Verwertungsrechte geht. Die Verlängerung kommt auch Angehörigen, aber vor allem diversen Organisationen und Firmen zugute, die die Verwertungsrechte innehalten.

Martin Luther verteidigt das Urheberrecht auf in den Feuilletons auf SpOn

Ausführlich befasst sich Hendrik Werner mit den Protesten von Autoren gegen Googles Digitalisierungsoffensive. Und auch wenn er den Missmut über Googles Kaperfahrt teilt, hält er es für einen „ärgerlichen Kollateralschaden“, dass der „Heidelberger Appell“ des Germanisten Roland Reuß Google und „Open Access“ miteinander vermischt: …



One Response to “neues von der Copyfight-Front”

  1. 1 Susanna

    hi,

    Ich weiß nicht, ob das hier so gut reinpasst, aber ich habe auch eine Webseite, die ich in andere Sprachen übersetzen möchte, bis jetzt wurde mir nur eine Agentur dazu empfohlen: http://deu.uebersetzungsagentur24.com

    gruß
    Susanna


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