Ich träume an einem abend

28Jun09

von dem selbigen, von einer Gesellschaft die einen abend das Bewusstein hatte, das Kultur gemeinsam erlebt und geteilt werden muss:

Aus ihr wuchs eine Band die einfach so in einem kleinen Pub, nur ein paar Häuser weiter, für die Leute spielte. Einfach so, ohne Eintritt. Der kleine Raum, in dem gespielt wurde, war voll mit Menschen, die sich alle nicht wirklich kannten, aber gemeinsam tanzt und musiziert haben. Denn als das Konzert vorbei war, fingen die Leute selber an zu spielen. Zusammen erschuffen sie neues, ließen ältere Stücke mit einfließen und gingen ganz spielerisch damit um. Sie varierten alte Songs oder kreierten ein Mash-Up, ganz ohne den Gedanken, dass sie das gerade gar nicht tut dürften. Das brauchten sie auch nicht tun, denn in dieser Gesellschaft gab es so etwas nicht, das Kultur gewissen Regel unterliegt.

Eine Revolution ohne Tanz, ist eine vergeudete Revolution. Aber was passiert wenn die Revolution vorrüber ist und keiner mehr tanzt?



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